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Kantorenstelle

Ab dem 1. August wird Rahel Flath in unserer Gemeinde neben Kantorin Katharina Pfeiffer, die etwas verkürzt arbeiten will, einen Teil der kirchenmusikalischen Arbeit übernehmen. Wir wün-schen Frau Flath eine gute Zeit und viel Freude bei der Arbeit; den beiden Kantorinnen ein gu-tes Zusammenspiel miteinander sowie mit den vielen sanges- und musizierfreudigen kleinen und großen Künstlern in unserer Gemeinde.


Pfarrer nur mit Ehe

Vorbild: Ohne Trauschein können Pfarrer mit ihrer Partnerin nicht im Pfarrhaus wohnen. Besonders Vikare fühlen sich davon unter Druck gesetzt, ...

... heiraten zu müssen.
Das kirchliche Raster war zu eng für Stephan Hoberg. Der 29-Jährige blieb darin hängen, zusammen mit seiner Freundin. Die »Raster-Fahndung« nach vorbildlicher Lebensführung für den künftigen Pfarrdienst ergab, dass der Vikar nicht in den Probedienst in Sachsen gehen kann. »Es wird für mich keine Pfarrstelle geben, solange meine Partnerin und ich unverheiratet sind und wir keinen Termin für unsere Hochzeit nennen können«, schreibt der junge Mann zum Abschied an seine Gemeinde in Dresden. Nun verlässt er die Landeskirche, wechselt zur Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands. Warum es soweit kommen musste, dazu möchte sich Stephan Hoberg in der Presse nicht äußern. Er bedauere die Entscheidung des Landeskirchenamts, schreibt er im Gemeindebrief. »Ich wünschte, Vertrauen hätte in all den Gesprächen und der Entscheidung der Landeskirche den Vorzug vor Angst und Misstrauen bekommen.« Im Vikariat, dem Vorbereitungsdienst, gibt es weniger Angst vor falscher Lebensführung. Da können Vikare problemlos mit der Freundin zusammen wohnen. Doch mit dem Wechsel ins Pfarramt gilt das Pfarrdienstrecht – und das schreibt vorbildhafte Lebensführung vor, wozu auch die Ehe gehört. »Wir wünschen, dass bis zum Probedienst die Frage der Heirat geklärt ist«, sagt Karl Ludwig Ihmels, Referent im Landeskirchenamt für die Ausbildung der Theologen. »Ich sage ihnen das schon im Studium«. Die Problematik tauche also nicht plötzlich auf, so Ihmels. Bei der heutigen Generation stoße die Regelung auf wenig Freude und sorge regelmäßig für Diskussionen, gibt er zu. Der Weggang von Stephan Hoberg sei »ausgesprochen bedauerlich«, fügt er an. Doch der Dresdner Vikar ist kein Einzelfall. Seit Jahren stoßen sich angehende Pfarrer und Pfarrerinnen an der verordneten Ehe, wenn sie mit dem Partner ins Pfarrhaus wollen. Die meisten scheinen sich zu fügen. Trotzdem haben 13 angehende Vikare in einem gemeinsamen Brief an Bischof und Landeskirchenamt unter anderem auch diesen Punkt bemängelt. »Das war ein guter Brief«, sagt Karl Ludwig Ihmels. Er habe einfühlsam gespiegelt, wie Probleme wahrgenommen wurden. »Wir müssen nun besprechen, wie wir die Probleme künftig vermeiden können«, so Ihmels. Dass die Verbindlichkeit einer Beziehung am besten in Form der Ehe zum Ausdruck kommt, betont auch Matthias Große, Vorsitzender der Pfarrervertretung in Sachsen. Es sollte dabei jedoch nicht um eine genaue Terminierung der Hochzeit gehen, sondern um eine Schärfung des Bewusstseins, sagt der Glauchauer Pfarrer. Schon eine wissenschaftliche Arbeit von 2009 an der TU Dresden beschäftigte sich mit der »Pfarrerehe im Spannungsfeld von persönlichen und öffentlichen Erwartungen«. Die Verfasserin Tabea Köbsch, heute selbst im Landeskirchenamt tätig, befragte dazu sächsische Pfarrer. Sie kam zu dem Schluss, dass die »mit der Glaubwürdigkeit begründete Überbewertung äußerer Lebensformen und der damit ausgeübte Druck« auf junge Paare »äußerst problematisch« seien. Ihre Empfehlung: Keine einseitige Orientierung am Familienstand. Trotzdem müsse das Leitbild der Ehe nicht aufgegeben werden. »Die Bedeutung der Ehe als freiwillig und selbstbewusst eingegangene, dauerhafte und verbindliche Paarbeziehung kann im Gegenteil dadurch nur gestärkt werden.« Der Personaldezernent in der benachbarten Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands hat die Empfehlung gegen die Einseitigkeit wohl verstanden. Auf Anfrage teilt Michael Lehmann mit: »Auch unsere Landeskirche erwartet, dass die betroffene Person ihre Lebensverhältnisse verantwortlich und mit ihrem Dienst vereinbar klärt. Dies freilich braucht einen Freiraum, der immer individuell ist.« Diesen Freiraum hatte Stephan Hoberg in Sachsen vergeblich gesucht.
© DER SONNTAG Nr. 34/2017 vom 27.08.2017, Autor: Uwe Naumann


Jesus hat nicht heiraten müssen

Leserbriefe zum Thema »Pfarrer nur mit Ehe« in Ausgabe 34, Seite 5

Dass die Landeskirche Wert darauf legt, dass eine Beziehung im Pfarrhaus einen verbindlichen Rahmen durch die Eheschließung bekommt, ist meines Erachtens grundsätzlich in Ordnung und beizubehalten. Nach eigenen Erfahrungen mit Hochzeitsfristen sind mir aber ein paar Fragen noch offen: 1. Gilt diese Regelung auch für andere kirchliche Berufe (Kirchenmusiker, Gemeindepädagogen u. a.)? 2. Warum stößt man durch starre Regelungen gut ausgebildete, teuer bezahlte und dringend benötigte Nachwuchskräfte vom Pfarrdienst in der Landeskirche ab?
3. Wird mit derselben Achtsamkeit darauf geschaut, ob Pfarrer auch nach der Eheschließung Vorbildwirkung haben, u. a. durch genügend Zeit für ihre Familien und Ehepartner?
Jonathan Hahn, Bernstadt a. d. Eigen

Wie können wir als Menschen so hochnäsig sein und uns erlauben, Menschen, die Gottes Liebe in die Gemeinden tragen wollen, eine Pfarrstelle zu verwehren, nur weil sie noch nicht verheiratet sind??? Kann man eine Ehe befehlen??? Leben wir denn noch im Mittelalter? Haben wir genug Auswahl aus mehr Bewerbern als Stellen? Nein. Ich bin gespannt, ob ich es noch erleben darf, dass Jesus wirklich die Mitte wird – und nicht menschliche Reglements, Bestimmungen, Ämter, Strukturen und was nicht alles noch …
Jesus würde sich sehr wundern über die heutige Regelungswut, die auch in der Kirche herrscht. Er hat gehandelt – und nicht erst Gesetze gelesen. Denn für mich wäre die »Wunsch-Kirche der Zukunft« eine ohne großen Apparat, mit mehr Menschlichkeit, mit viel weniger Regeln. Hat Jesus denn erst heiraten müssen???
Cornelia Löffler

Leserbriefe aus: DER SONNTAG Nr. 35/2017 vom 03.09.2017


Die ERNTE ist reif: GEMEINDEFEST | 24. September 2017

10 Uhr Gottesdienst, 11 – 13 Uhr MITsingen, MITmachen, MITfeiern

Großes Familienpicknick (für Getränke ist gesorgt, Decke und eigene Leckereien nicht vergessen!)
Kirchenkaffee, Offener Kindergarten + Probeklettern in der neuen Kletterlandschaft,
Pfadfinder-Jurte,
Vorstellung der Gruppen und Kreise der Lukaskirche
Wir freuen uns auf Sie/Euch!
Lukaskirche I Lukasplatz 1 | Dresden


Niederländischer Reformationsbesuch | 28. Oktober bis 1. November 2017

Liebe Gemeinde, wie im letzten Lukasboten bekannt gegeben, werden wir mit unseren niederländischen Freunden das Reformationsjubiläum vom 28. Oktober bis 1. November 2017 feiern. So wird das Treffen unter dem Thema „500 Jahre Reformation – und nun?“ stehen.
Wir wollen gemeinsam darüber nachdenken. Der Gedankenaustausch mit unseren niederländischen Partnern wird sicherlich interessant! Unter dem Titel „Wir feiern rein“ steigt am Montag, dem 30. Oktober, eine große Luther-Party im Gemeindehaus, dazu sind Sie herzlich mit eingeladen.
Zur Motivation, Termin freihalten und vor allem: Dabei sein. Hier gibt es jetzt exklusiv einen Überblick über die geplanten Aktivitäten:
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Vorankündigung Gemeinderüstzeit | 8.–10. Juni 2018

Vom 8. bis 10. Juni 2018 findet nächstes Jahr die Gemeinderüstzeit in der Felsenburg Rathen statt. Merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor.


Kirchenbau

Der Kirchenvorstand hat beim Landesamt für Denkmalpflege Sachsen und bei der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens Fördermittel für die dringend nötige und lange geplante Sanierung der Lukaskirche beantragt. Es geht zunächst um einen ersten Bauabschnitt zur Sicherung der Turmfront und zur Umgestaltung des Eingangsbereiches. Wir hoffen, dass auf die Vorabzusa-gen nun bald auch die Fördermittelbescheide eintreffen werden. Wenn alles gut läuft, kann mit den Arbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden. Ausführlicheres dazu wird im nächsten Lukasboten zu lesen sein.
Wir bitten die Gemeinde aber schon jetzt sehr herzlich und eindringlich um Mithilfe:
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Krippenspiel 2017

Auch in diesem Jahr werden Mitspielerinnen und Mitspieler aller Altersgruppen für den 24. Dezember gesucht. Melden Sie sich bitte bei Bettina Müller.


Helferinnen und Helfer für Nachtcafé gesucht!

Ab 1.11.2016 öffnen wieder die Wohnungslosennachtcafés.

Helferinnen und Helfer sind sehr willkommen. Interessierte melden sich bitte bei Bettina Müller:
Tel.: 476 50 60 oder E-Mail: bettina.mueller@evlks.de.


Helferinnen und Helfer gesucht

Für unser Kirchencafé, welches einmal im Monat sonntags nach dem Gottesdienst stattfindet, suchen wir ab 2017 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Lust und Zeit haben, bei den direkten Vorbereitungen (Kaffee kochen, Gebäck auflegen u.ä.) mitzumachen.
Bei Interesse bitte im Pfarramt melden.
Vielen Dank!


Internationale Partnerschaftstagung in Meißen

Bibelarbeiten, Vorträge, Workshops und Projektvorstellungen im Tagesablauf


Kostenlose Servicenummer der EKD

Sie haben Fragen zu kirchlichen Strukturen, Seelsorgeangeboten, Tagespolitik, Kirchensteuer?

Ein kurzer Anruf kann Klarheit bringen. Das Service-Telefon der evangelischen Kirche ist bundesweit kostenlos aus dem Fest- und Mobilnetz erreichbar. Unter der Rufnummer 0800-50 40 602 ist ein Team ansprechbar von Montag bis Freitag (außer an bundesweiten Feiertagen) von 9 bis 18 Uhr. http://www.ekd.de


In eigener Sache: Kindergottesdienst

Für den Kindergottesdienst werden dringend ehrenamtliche Helferinnen/Helfer gesucht! Bitte wenden Sie sich direkt an Bettina Müller (Tel.: 0351/476 5060).


Diakonieausschuss hilft bei persönlichen Problemen

Ergänzend zu den bereits bestehenden Ausschüssen (wir berichteten im Gemeindebrief Ausgabe Okt./Nov. 2013) wurde nun auch für die diakonische Arbeit (Dienst an Hilfebedürftige und damit "tätige Nächstenliebe") ein Diakonieausschuss gegründet.
Er wird von Frau Uta Giese, Tel. 472 24 13, geleitet.

Benötigen Sie Hilfe bei der Lösung eines Problems oder Unterstützung im Alltag, wünschen Sie einen Anruf oder einen Besuch, haben Sie Interesse an der Teilnahme an Gesprächskreisen, an der Mitwirkung in einem Chor, in einer der Jugendgruppen oder an der Mitarbeit in der Gemeinde?
Im Pfarramt und in der Kirche liegen Kontaktkarten aus, auf denen Sie Ihre Fragen und Probleme ankreuzen bzw. notieren können. Diese können Sie im Pfarramt abgeben oder in den Briefkasten in der Brauthalle der Kirche einwerfen.
Natürlich können Sie sich gern bei all diesen Fragen auch direkt bei Frau Giese, Herrn Parrer Rau oder im Pfarramt melden.


Kleiderspenden für das Sozialkaufhaus

Im Pfarramt können weiterhin während der Öffnungszeiten Sachspenden für das Dresdner Sozialkaufhaus abgegeben werden. Wir nehmen aber nur noch Textilien und Schuhe entgegen; keine Haushaltsgegenstände.


Bitte helfen Sie den Betroffenen von Naturkatastrophen und weiterhin den Flüchtlingen aus Syrien und dem Nordirak!

Immer wieder erschüttern Naturkatastrophen auf unserer Erde ganze Landstriche, viele Menschen sind betroffen und brauchen unsere Hilfe! Wieder sind die Philippinen von einem Taifun betroffen.
Dringende Hilfe wird auch für die Flüchtlinge im Südsudan benötigt, aber auch nach wie vor für die Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsregionen Syriens und dem Nordirak. In Syrien dauert der Krieg nun schon drei Jahre an, die Lebensbedingungen in den Lagern in den Nachbarländern ist äußerst kritisch.
Große Sorge bereitet uns auch die Verfolgung von Christen in Afrika und besonders aktuell im Norden des Irak durch die IS-Truppen.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Diakonie Katastrophenhilfe
IBAN: DE9335060190 0100100100
BIC: GENODED1DKD
LKG Sachsen - Bank für Kirche und Diakonie
Unter Verwendungszweck kann ein Kennwort angegeben werden (z. B. "Sudan" oder "Syrien" oder "Philippinen" u. a.).