Kinderkrippe

Unsere im Dezember 2012 neu eröffnete Kinderkrippe befindet sich im Gemeindehaus auf der Einsteinstraße 2. In der Krippe halten wir für 28 Kinder, im Alter von 1-3 Jahren, Plätze bereit.

Den Kindern stehen folgende Räume zur Verfügung:

  • ein „Restaurant“ mit Essbereich, Kinderküche und Rollenspielecke,
  • ein „Atelier“ und Konstruktionsbereich zum Malen, Kneten, Bauen und Gestalten mit vielen verschiedenen Materialien,
  • ein Rückzugs- und Ruheraum zum Musikhören und Musik machen, Ausruhen, Schlafen, Tanzen,
  • ein großer Flur mit den Garderoben, der von den Kindern sehr gern zum Rennen und Fahrzeug-Fahren genutzt wird,
  • zwei Bäder, die auch zum Matschen und für Wasserspiele mit genutzt werden sowie
  • das Außengelände mit Sandkasten, Spielhäuschen und Fahrzeugstrecken.

Das Krippenaußengelände grenzt an das Kindergartenaußengelände an und schafft die Verbindung zwischen beiden Einrichtungen.

Fünf Mitarbeiterinnen (Erzieherinnen, eine Dipl. Sozialpädagogin und eine Dipl. Religionspädagogin) sowie eine zusätzliche Mitarbeiterin, die im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder Bundesfreiwilligendienstes tätig ist, bilden das Krippenteam. Die fünf fest angestellten Wirtschaftskräfte für die Gesamt-Kita (in den Bereichen Küche, Reinigung und Hausmeisterdienste) sind mit für die Krippe zuständig und komplettieren das Team.

Jede Pädagogin ist zuständig für eine Bezugsgruppe mit ca. 6 Kindern. Sie begleitet intensiv die Eingewöhnung, beobachtet und dokumentiert die Entwicklung der Kinder und ist feste Ansprechpartnerin für die Eltern. Unsere pädagogischen Grundaussagen und das sich daraus ableitende alltägliche Handeln resultieren aus der Sichtweise eines von sich aus kompetenten Kindes. Kinder kommen gut ausgestattet auf die Welt und

  • sind von sich aus aktiv handelnd
  • bilden sich aus eigener Initiative
  • treten selbstbestimmt in Interaktion und regulieren Kontakt
  • besitzen die Fähigkeit zur differenzierten Wahrnehmung sowie zum Strukturieren und Verarbeiten von Sinneseindrücken.
  • sind von sich aus neugierig und bildungshungrig – sie wollen die Welt verstehen und an ihr teilhaben.

Als Einrichtung mit einem christlichen Profil nehmen wir jedes Kind in seiner Einzigartigkeit als wertvolles Geschöpf Gottes an – ohne Ausgrenzung von Behinderung, Herkunft und Glaubensrichtung.

Der Tagesablauf in der Krippe ist geprägt von klaren und transparenten Abläufen, Ritualen und Inhalten. Dadurch bekommen die Kinder Orientierung und Sicherheit. Wir achten darauf, dass diese Strukturen nicht starr und dogmatisch werden, sondern sich an den Bedürfnissen, Befindlichkeiten und Interessen der Kinder ausrichten.

Um 7:00 Uhr öffnet unsere Krippe. Für die Kinder, die nicht zuhause frühstücken, bieten wir ab 8:00 Uhr ein Frühstücksbüffet an. Im Anschluss findet ein kleiner gemeinsamer Morgenkreis statt, in dem wir die Kinder willkommen heißen, uns als Gruppe wahrnehmen und kleine Lieder singen/Fingerspiele machen. Einmal wöchentlich beschäftigen wir uns in Form einer kleinen Andacht mit christlichen Themen – wir erzählen eine kleine biblische Geschichte, singen ein Lied auf den Kirchenjahreskreis bezogen.

Nach dem Morgenkreis ist Zeit für:

  • Spiel in den Räumen,
  • Angebote mit verschiedenen Materialien,
  • zwischendurch eine Obst-, Gemüsemahlzeit,
  • Aufenthalt im Garten oder Spaziergänge,
  • Geburtstagsfeiern u.a. Begebenheiten, die der gemeinsame Alltag mit sich bringt.

Mittagessen können die Kinder in unserem „Restaurant“, gestaffelt in zwei Gruppen (die Einteilung erfolgt je nach Hunger und Schlafbedürfnis) ab 10:30 Uhr bzw. 11:30 Uhr. Danach ist Schlafenszeit bis max. 14:00 Uhr. Nach der Vesper, die um ca. 14:30 Uhr stattfindet, klingt mit verschiedenen Aktivitäten drinnen und draußen der Nachmittag aus. Um 17:00 Uhr schließt die Krippe.

Von großer Bedeutung ist für uns die Gestaltung der Eingewöhnungszeit. Diese findet in jedem Fall in Begleitung der Eltern statt und richtet sich an den individuellen Bedürfnissen und dem Tempo des Kindes aus. Über das Eingewöhnungsmodell werden die Eltern ausführlich zum Aufnahmegespräch informiert und die Eingewöhnung wird detailliert abgesprochen.

Im Alter von 3 Jahren steht der nächste große Schritt für das Kind an – der Wechsel in den Kindergarten. Um diesen gut vorzubereiten und das Kind behutsam zu begleiten, finden vorab gegenseitige Besuche mit der Bezugserzieherin statt.

Ein regelmäßiger und intensiver Austausch mit den Eltern ist eine Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Wir bieten regelmäßige Entwicklungsgespräche und Elternnachmittage an. Die Kita-Eltern werden durch einen Elternrat vertreten, der aktiv am Kita-Geschehen beteiligt ist.

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