Aktuelles

Lukaskirche – Baureport 1

Liebe Schwestern und Brüder, es ist losgegangen, wir bauen!

Begonnen wurde konkret in unserem Keller. Hier wird voraussichtlich im April unser Archiv neu eingerichtet. Jetzt noch aufgeteilt auf mindestens drei Bereiche unserer Kirche, wird es nun im Kellergeschoss konzentriert. Hier wurde dazu schon der Bestand entfernt und ein neuer Fußboden eingebaut. Jetzt folgen noch Wände und Türen und unsere Archivschränke und Regale können eingeräumt werden.

Sichtbar für jedermann ist aber die Einrüstung unseres Hauptturmes. Mittlerweile sind alle geplanten Leistungen des 1. Bauabschnittes ausgeschrieben und an Ausführungsfirmen übergeben worden.

Die Lage der Bauwirtschaft ist in diesen Tagen sehr gut und dadurch ausgesprochen schwierig für uns. Bauen ist in dieser Marktsituation teuer und zwingt uns damit zu finanziellen Ausweichmanövern, jedoch immer mit Blick auf unsere Hauptziele. Die Turmsanierung steht außer Frage und auch das Einordnen von neuen Sanitärbereichen wird gelingen. Aktuell rückt die Innengestaltung unserer Kirche in den Blickpunkt der Landesdenkmalpflege. Diese bewertet nun die Einbauten der 60-iger Jahre. Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts können da-durch verzögert werden.

Zur Sanierung unseres Hauptturmes gehört auch die Reparatur des Abschlussbereiches. Hauptanlass dafür ist die über Jahrzehnte mangelhafte Wasserabführung des Notdaches. Die Überlegungen der Jarmer Architekten eröffnen dazu eine optimale Lösung. Der Turm der Lukaskirche bleibt als Mahnmal in seinen Grundkonstruktionen unverändert erhalten. Mit Einkürzen des Dachrandes treten die vier Giebelflächen hervor. An den geneigten Dachflächen werden mehrere kleine Wasserableitungen eingeordnet. Die Turmgiebel können nun deutlich abgelesen werden. Der Förderverein unserer Kirche kann die vor unserem Hauptzugang aufgestellte Uhr einbauen. Nach Aussage des Vereinsvorsitzenden Herrn Giese sollen zudem alle Giebel mit einer Uhr versehen werden.

Die Visualisierungen zeigen das stolze Ziel. Das Turmkreuz wird im vorderen Dachbereich eingeordnet und verdeutlicht selbstbewusst die neue Zeit!

Ihr Harald Poll
[Visualisierung: Jarmer Architekten Dresden]

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Konfirmation | 6. Mai 2018

Eine sehr lebhafte und lustige Konfirmandengruppe wird am 6. Mai in unserer Kirche ihren Glauben bejahen, bestärken und bekräftigen – und sich taufen bzw. konfirmieren lassen. Die Gruppe ist in den zwei Jahren, durch die Konfi-Stunden, aber vor allem auch die gemeinsamen Projekte (Theaterstück beim Seniorenadvent und beim Martinstag) und das Konficamp in Wittenberg zusammengewachsen und ich habe mit viel Freude beobachtet, wie sie miteinander suchend im Glauben unterwegs sind. Vorgestellt haben sie sich nicht zuletzt mit den Gottesdiensten, die sie für unsere Gemeinde gestaltet haben.

Im Anschluss an die Konfirmation werden wir als Konfirmandengruppe gemeinsam als Abschlussfahrt dieser aufregenden Zeit zu unserer Partnergemeinde in Doetinchem aufbrechen und dort 4 Tage gemeinsam mit niederländischen Jugendlichen verbringen, die sich ebenfalls die Frage stellen, wo und wie sie, gerade auch im Alltag eines säkularen Landes wie den Niederlanden, ihren Glauben bestätigen und stärken.

Ihre Pfarrerin Manja Pietzcker


Neuer Hausmeister | 10. Mai 2018

Am 16. April beginnt Herr Andreas Gebhardt als neuer Hausmeister unserer Kirchgemeinde seine Tätigkeit. Er wurde aus einer großen Zahl von Bewerbern ausgewählt, und wir freuen uns über seine Zusage. Herr Gebhardt soll im Gottesdienst am Himmelfahrtstag, den
10. Mai, der Gemeinde vorgestellt und eingeführt werden.

Herr Gebhardt wohnt in Dresden, gehört zur Kirchgemeinde in Blasewitz, arbeitet z. Zt. noch in einer Gießerei, ist ehrenamtlicher Feuerwehrmann und Fußballtrainer, hat Erfahrungen bei der Pflege von Außenanlagen, im Gebäude- und Brandschutz, als Sicherheitsbeauftragter und arbeitet gern mit anderen, besonders Kindern, zusammen. Wir wünschen Herrn Gebhardt einen guten Start und Gottes Segen für alle Herausforderungen, die die Arbeit in unsere Kirchgemeinde mit der Kindertagesstätte und der Sanierung der Lukaskirche mit sich bringt.

Ihr Pfarrer Dieter Rau


Gemeindestrukturreform

Seit einiger Zeit ist in den Gemeinden der sächsischen Landeskirche eine Diskussion im Gange, die neue Strukturen der Gemeindeverwaltung zum Ziel hat. Damit wird auf die aktuelle Situation der kleiner werdenden Gemeinden und damit auch geringerer Einnahmen und der Anstellungsbedingungen für Mitarbeiter reagiert.

Der Kirchenvorstand der Lukaskirchgemeinde hat sich nach mehreren Gesprächen mit Nachbargemeinden dafür entschieden, eine Zusammenarbeit mit der Kreuzkirchgemeinde und der Johanneskirchgemeinde anzustreben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen diese Idee mit. Ein Hauptargument für die Zusammenlegungen ist ja auch, vernünftige Anstellungsmöglichkeiten zu schaffen, nicht nur Teilzeitstellen, von denen man nicht leben kann. Im April wird dann eine erste gemeinsame KV-Sitzung stattfinden. Weitere Vorteile sollen die Vielfalt der Angebote, die Erreichbarkeit des Pfarramtes, der Pfarrer und Mitarbeiter, sowie die Wirkung nach außen sein. Mit dieser Reform soll eine stabile Gemeindesituation bis 2040 erreicht werden.

Für das normale Gemeindeleben werden sich zunächst keine Änderungen ergeben. An jedem Ort, wo sich jetzt Gemeinde trifft, wird sie sich auch in Zukunft treffen. „Müssen wir dann immer dort hin?“ ist eine der häufigen Fragen und offenbar eine große Sorge. Natürlich nicht, aber vielleicht tut es ja gut, zu erleben, dass nebenan auch Christen wohnen und dass es endlich ein Angebot gibt, auf das ich in meiner Gemeinde schon lange gewartet habe.

Bitte begleiten Sie diese große Aufgabe, die vor allem die Kirchenvorstände zu bewältigen haben mit Ihrer Fürbitte.

Ihr Pfarrer Dieter Rau


Straßensammlung – Sehen, Handeln, Zeit verschenken!

Ehrenamtliches Engagement als Ausdruck von Nächstenliebe gehört zu den Wurzeln der Diakonie. Von jeher spielten ehrenamtlich Mitarbeitende eine herausragende Rolle, schenken der Diakonie Gesichter und Hände. Insgesamt ca. 9.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereichern auf vielfältige Weise die Einrichtungen, Mitarbeitenden und insbesondere die Menschen, die in unseren diakonischen Einrichtungen begleitet und betreut werden. Sie engagieren sich u. a. in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kindertagesstätten, Kirchgemeinden, Krankenhäusern, bei Besuchsdiensten oder der Bahnhofsmission. Freiwilligenzentralen der Diakonie in Sachsen helfen bei der Neugewinnung, Koordination und Begleitung von ehrenamtlich Mitarbeitenden und sorgen dafür, dass Interessen, Bereitschaft und Bedarfe zueinander finden. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag, dass diakonische Dienste und Einrichtungen entlastet werden, ihre übernommene soziale Verantwortung bereichert wird. Um die Arbeit der Freiwilligenzentralen und einzelne Ehrenamts-Projekte weiterhin abzusichern, braucht es zusätzliche Finanzmittel. Denn deren Träger können ihren Bestand nicht allein aus Eigenmitteln ermöglichen. Mit dem Erlös der Haus- und Straßensammlung in diesem Frühjahr gibt die Diakonie Sachsen die nötige Hilfe.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende diese wichtige Arbeit – damit Ehrenamtliche auch weiterhin gewonnen, vermittelt, beraten und begleitet werden können!


Stifte machen Mädchen stark!

So heißt ein Projekt, das zum Weltgebetstag der Frauen 2018 vorgestellt worden ist. Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, kostet Sie das keinen Cent. Sie müssten nur alte Stifte sammeln; diese werden recycelt, und der Erlös kommt einem Team zugute, das aus Lehrerinnen und Psychologinnen besteht und 200 syrische Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon unterrichtet. Zum Starkwerden braucht es Bildung.

Bei uns in der Lukasgemeinde stehen zwei Behältnisse für die zu sammelnden Stifte, ein Behältnis in der Brauthalle und ein Behältnis im Gemeindesaal. Tragen Sie diese tolle Idee auch weiter  an Schulen, Kitas, an Ihren Arbeitsplatz und zu Ihrem Nachbarn! Und bringen Sie alle Stifte zu Lukas!

Diese Schreibgeräte sind erlaubt: Kugelschreiber, Gelroller, Marker, Filzstifte, Druckbleistifte, Korrekturmittel (auch Tippex-Fläschchen), Füllfederhalter und Patronen, auch Metallstifte.

Diese Materialien werden leider nicht akzeptiert:

Klebestifte, Radiergummis, Lineale, Bleistifte, Buntstifte, Druckerpatronen und Scheren.


Arbeitstreffen der Partnergemeindearbeit Doetinchem-Dresden

Am ersten Februarwochenende fuhren drei Mitglieder des Hollandarbeitskreises der Lukaskirchgemeinde und ich als Pfarrerin stellvertretend für unsere Gemeinde nach Doetinchem, um uns dort mit verschiedenen Akteuren der Gemeindearbeit und den Pfarrern zu treffen und darüber auszutauschen, an welchen Punkten wir uns in unserer Gemeindearbeit gegenseitig befruchten können.

Ausgegangen ist dieses zusätzliche Treffen von der Verunsicherung von vor zwei Jahren, als in den Niederlanden die Partnerschaft auf den Prüfstand gestellt wurde und die Frage von unseren niederländischen Freunden innerhalb ihrer Gemeinde zu beantworten war, was denn der Mehrwert einer solchen Partnerschaft sei. Zumal, wenn doch so viele Kilometer die Partner trennen. Wir haben viele Stunden sehr angeregt miteinander unsere Gemeinden reflektiert und viele Anknüpfungspunkte, aber auch so manchen Unterschied entdeckt. Am Ende waren sich alle einig, dass unsere Gespräche eigentlich erst der Anfang für viele interessante und fruchtbare Austausche sind. Der Mehrwert einer solchen Partnerschaft besteht also in jedem Falle: Weil man sich selbst reflektiert und im Gespräch eigene Potentiale aber auch Stärken entdeckt. Weil das Anders-Sein des Gegenübers eine spannende und zugleich ungeschminkte Sicht auf das Eigene erlaubt und so neue Impulse setzt.

In den Konfi-Gruppen habe ich einiges davon schon eingebracht. Viele andere Bereiche können folgen. Natürlich haben wir auch das nächste Gemeindetreffen (Himmelfahrt in
Doetinchem) besprochen und für dieses Jahr ein separates Jugendprogramm vereinbart. Denn wie die Jugendlichen in der Gemeinde gehalten werden können (weil sie Gemeinde attraktiv finden) treibt uns in Dresden wie in Doetinchem gleichermaßen um.

Ihre Pfarrerin Manja Pietzcker


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